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DVD INHALT
Filmbeschreibung:
»Einer der beeindruckendsten Filme des DDR-Kinos.« Lexikon des Internationalen Films
Drei Tage im Jahr 1943: Wehrmachtsunteroffizier Walter, früher als Künstler tätig und nun in einer bulgarischen Stadt stationiert, trifft auf die griechische Jüdin Ruth. Zusammen mit anderen Juden soll sie nach Auschwitz deportiert werden. Aus Desinteresse entwickelt sich bei Walter eine Einsicht über die deutschen Verbrechen, denen er dient und deren Opfer Ruth zu werden droht. Zwischen beiden entsteht eine leise, aber hoffnungslose Liebe...
Konrad Wolfs Film wurde auf den Filmfestivals in Edinburgh, Wien und Cannes ausgezeichnet. Das in Co-Produktion mit Bulgarien entstandene Werk, eine aufrüttelnde Darstellung individueller Verantwortung in einem menschenverachtenden Krieg, konnte in Cannes aufgrund bundesdeutscher Proteste nur als bulgarischer Beitrag gezeigt werden. Ironischerweise wurde in Bulgarien der Film zunächst nicht freigegeben, weil man ein zu positiv gezeichnetes Bild der Deutschen monierte. In der BRD hingegen glaubte man durch Kürzung der Schlusssequenzen – Walters Eintritt in den kommunistischen Widerstand – die Geschichte besser in Szene zu setzen.
»Ein leiser, poetischer Film. Ein Film über individuelle Verantwortung, die auch zur politischen Haltung führt.« www.filmmuseum-potsdam.de
»Konrads Wolfs Appell gegen Gleichgültigkeit und Vergessen ist einer der künstlerisch besten Filme über den Völkermord an den Juden. ... Besonders die Bildgestaltung beeindruckt in ihrer Ausdruckskraft auch heute. ... (Der Film) ... erhielt neben vielen anderen internationalen Auszeichnungen 1959 in Cannes den Sonderpreis der Jury.« www.3sat.de
»Film ist für Wolf stets mehr als Unterhaltung, er dient der Aufklärung im weitesten Sinne, Moral hat auch ästhetische Wurzeln. Seine Filmhelden fragen, denken, lassen den Zuschauer an jenem argen Weg der Erkenntnis teilhaben, der nicht erredet sondern filmisch und damit visuell umgesetzt wird. [...] Viele Regisseure, auch in Hollywood, die seitdem die NS-Vernichtungspolitik und die Deportationszüge zu einem Thema ihrer Arbeiten gemacht haben, fußen bewusst oder unbewusst auf der Eingangssequenz von Sterne. In Verbindung mit dem jiddischen Lied Brüder, es brennt… von Mordechai Gebirtig schuf Wolf eine neue dem Thema des Massenmords angemessene Filmsprache. [...] Konrad Wolf hat uns mit seinen Filmen auch 2005 noch viel zu sagen.« (Frank Stern, in: www.jfw.at/Jüdische Filmwoche)
Regisseur: Konrad Wolf
Hauptdarsteller: Sascha Kruscharska, Jürgen Frohriep, Erik S. Klein, Stefan Pejtschew, Georgi Naumow, Ivan Kondow u. a.
Spezifikationen
Laufzeit: 88 min
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Fernsehformat: PAL
Regionalcode: 2
DVD-Format: DVD 5
Daten
Veröffentlichung: 15.10.2007
Produktionsjahr: 1959
Produktionsland: DDR
Sprache: Deutsch
Altersbeschr.: 12 Jahre
Color-Mode: s/w
Specials
Animierte Kapiteleinteilung
»Ein Tagebuch für Anne Frank« (Regie: Joachim Hellwig, Dokumentarfilm, 1958)
»Der Augenzeuge« berichtet über Konrad Wolf
Biografien und Filmografien der Filmschaffenden
Trailer
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