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Apachen
In den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts schließen die Mimbreno-Apachen in ”Neu-Spanien” mit einer mexikanischen Minengesellschaft einen Vertrag, der den Mexikanern die Schürfrechte auf Indianerland gewährt. Die Lagerstätten von Edelmetallen haben aber auch den amerikanischen Geologen Johnson auf den Plan gerufen. Er will das Land und richtet in der Siedlung Santa Rita mit einer Armee-Kanone ein Massaker unter den Indianern an. Für die Skalpe kassiert er außerdem eine riesige Prämie. Nur wenige Indianer haben überlebt und fliehen - unter ihnen Häuptling Ulzana. Gemäß der Stammesgesetze verfolgen sie den Mörder, um Rache zu nehmen.
Hintergrund: Die wesentlichen Ereignisse des Films basieren auf der Grundlage historischer Dokumente und sind , wie im Fall des Massakers in Santa Rita, authentisch. Der Protagonist des Films, der Apachenkrieger Ulzana, gehört zu den wenigen Überlebenden des Blutbades. In seiner Figur werden Haltungen und Handlungen indianischer Häuptlinge lebendig, die tatsächlich existiert haben. Auch der Filmschurke Johnson ist keine fiktive Figur, sondern ist historisch belegt. Das von Ihm organisierte Massaker in Santa Rita forderte das Leben von 400 Mimbreno-Apachen und hatte die Vertreibung der Mexikaner aus Santa Rita zur Folge. Die Tradition der Apachen schrieb vor, das der Häuptling Rache an dem Mörder seiner Stammesgenossen üben mußte. Doch der Todfeind in Gestalt des Johnson, läßt die Apachen erkennen, das die weiße Gesellschaft ihnen in Zahl der Kämpfer und Schlagkraft der Waffen überlegen ist. Das wiederholte und variierte historische Spielmodell, nachdem die Indianer mit Gewalt, Betrug und selbstherrlich erlassenen Gesetzen von ihrem reichen Boden vertrieben und in immer ärmere Reservate gezwungen wurden, ist direkt oder indirekt Ausgangs- und Bezugspunkt der Filme.
Wie in den meisten Indianerfilmen der DEFA spielte Gojko Mitic auch hier die Rolle des Indianerhäuptlings, der mit seiner Verkörperung des selbstlosen und unerschrockenen Helden das Publikum begeisterte und zu einem Star bei der DEFA avancierte. Bei „Apachen“ beteiligte sich Mitic zum erstenmal an der Entwicklung des Drehbuchs und verfaßte gemeinsam mit Kolditz das Buch für „ Apachen“ und dessen Fortsetzung „Ulzana“.
Laufzeit: 90 Minuten
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Fernsehnorm: PAL
Regionalcode: 0
DVD-Format: DVD 5
Veröffentlichung: 01.01.2002
Produktionsjahr: 1973
Regisseur: Gottfried Kolditz
Hauptdarsteller: Gojko Mitic, Milan Beli, Rolf Hoppe
Sprache: deutsch
Altersbeschränkung: Ab 16 Jahren
Specials: animierte Kapitel-Einteilung
Augenzeuge 10/72/4: Gojko Mitic auf der Verleihung der Filmpreise des Jugendmagazins „Neues Leben“
Original DEFA-Indianer-Trailer
Bilder-Galerie
Biografie Gojko Mitic
Filmografie Gojko Mitic
Color-Mode: Farbe
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